Verband 2018-02-22T15:31:39+00:00

Berufsbildnerverband für Berufs-& Praxisbildende

Der Berufs- und Praxisbildner im Mittelpunkt des Interesses des Berufsbildnerverbandes

Der Berufsbildnerverband steht seinen Mitgliedern in alltäglichen Fragestellungen als unterstützendes Organ mit Informationen, Tipps und einem starken Netzwerk zur Seite. Er verbindet die Mitglieder und stärkt deren Position in den Betrieben und nach aussen.

Der Berufsbildnerverband setzt sich zum Ziel die Interessen des Berufs- und Praxisbildners im Betrieb zu vertreten und setzt sich für die Wertschätzung und Anerkennung der Berufs- und Praxisbildner ein. Er formuliert Empfehlungen zur Anstellung und Entlöhnung der Berufs- und Praxisbildner.

  • Er unterstützt die Berufs- und Praxisbildner durch Informationen und Beratung.
  • Er erstellt ein Angebot für Erfahrungsaustausch.
  • Der Berufsbildnerverband ist branchenunabhängig

Vorgaben der Firma

Hier steht der Berufsbildner oft alleine da, da der Chef bestimmt hat,  das er Lernende ausbildet.  Was alles dazu gehört, weiss der Chef zwar nicht, aber dafür hat er ja den Berufsbildner. Es ist wichtig, dass vom Berufsbildner genau geklärt wird, was Seitens der Firma erwartet wird, was aber auch geboten wird. Er muss ja dann in den freien Markt um Werbung für seine Firma zu machen. Der Berufsbildner hat Rechte und er hat Pflichten. Den Grundkurs zu besuchen gehört zu den Pflichten. Aber der Arbeitgeber hat Rechnung dafür zu tragen, dass dem Berufsbildner genug Zeit bleibt, dem Lernenden die Arbeit korrekt und ohne Zeitdruck beizubringen.

Statement der Präsidentin

Die Ausbildung von Jugendlichen ist ein Knochenjob. Es ist streng, laut, leise, anspruchsvoll, mühsam, frustrierend, motivierend, locker, lässig, erfreulich, euphorisch – emotional die ganze Bandbreite – und dies täglich.

Eine Sisyphus-Arbeit, die man als BB gerne machen muss und machen will. Deren Notwendigkeit man einsieht, weil sie zum Wohl der ganzen Bevölkerung dient. Weil die Arbeit als Arbeit wichtig ist. Weil Ausbilden schön ist. Und weil es nichts schöneres gibt, als Lernende, die man als halbe Kinder noch in Empfang genommen hat, man am letzten Tag ihrer Lehre als junge Erwachsene ins Berufsleben entlässt. Man als BB während der Diplomfeier des Lernenden fast platzt vor Stolz. Oder man Tränen trocknet, wenn es im ersten Anlauf nicht geklappt hat (auch wenn man es hat kommen sehen).

Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist anspruchsvoll. Und als BB wächst man mit den Aufgaben. Man wird selber älter, jeder Jahrgang, der geht bildet wieder 3 oder 4 Jahre im eigenen Leben ab. Man wird weiser, milder, glaubt nicht mehr jede Ausrede, lässt sich nicht mehr so schnell um den Finger wickeln, bleibt gelassener. Und man bleibt jung als BB, dabei mit den Trends, Sprüchen, Ausdrücken, Moden und stellt fest – es war alles schon mal da, es wiederholt sich vieles.